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Akupunktur - ein sanfter Weg trotz Nadel

Die Akupunktur als Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin geht davon aus, dass Energie (Qi) in Leitbahnen (Meridianen) durch den Körper fließt. Bei Gesundheit fließt das Qi in Harmonie, bei Krankheiten besteht eine energetische Störung, zu deren Harmonisierung Akupunktur eingesetzt wird. In der Schulmedizin werden folgende Wirkungen der Akupunktur akzeptiert:

Die Bildung von körpereigenen Substanzen (Endorphinen) und NervenÜberträger- Substanzen (Neurotransmittern). Diese Substanzen wirken schmerzlindernd und psychisch entspannend. Die Akupunktur ist nicht nur eine rasch wirksame Methode zur Schmerzlinderung, sie wirkt zudem entspannend, unterstützt das Immunsystem und ist motorisch aktivierend. Allerdings kann die Akupunktur nur heilen, was gestört ist, nicht aber, was zerstört ist. Unerwünschte Nebenwirkungen gibt es bei richtiger Durchführung der Akupunktur fast gar nicht. Es können aber in vereinzelten Fällen Unwohlsein, Schwindel, Kopfschmerzen oder lokale Schmerzen auftreten.

Eingesetzt wird weiterhin neben der Körperakupunktur die Ohrakupunktur, hier wird mit Nadeln eine Reflexzone im Ohr aktiviert und so ein positiver Effekt im Körper erzielt. Akupunktur in der Urologie kann bei Schmerzzuständen und Funktionsstörungen (Reizblase) gute Ergebnisse erzielen, insbesondere wenn die schulmedizinische Behandlung erfolglos blieb. Weiterhin können bei Infektanfälligkeit, Impotenz und Inkontinenz durch Akupunktur in Abhängigkeit des Organbefundes positive Effekte erwartet werden.